20. April 2018, 19.30 Uhr

rinascita e.V. und KulturLaden Westend laden ein:
PalcoInsieme – ZusammenaufderBühne will Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammenbringen und dabei Musik, Prosa und Gedichte als Kommunikationsmedium nutzen.
Die Bühne wird so zum Treffpunkt verschiedener Kulturen, auf der z.B. gemeinsam Musik gemacht, und sich ausgetauscht werden kann.
Das Angebot richtet sich an alle Musik- Prosa- und Poesiebegeisterten, sowohl an Laien als auch an Professionelle, aber auch an alle, die nur zuhören möchten.
Einzige Voraussetzung ist die Lust, etwas gemeinsam zu unternehmen und Vorurteile und Klischeedenken zuhause zu lassen.
Eintritt frei.

21. April 2018, 15.00 Uhr

Vom 19. bis 22. April findet in München eine Veranstaltungsreihe gegen den allgemeinen technologischen Wahn statt. Wir laden alle, die ein Interesse haben die gegenwärtigen Entwicklungen und die Rolle, welche die Technologie in der Kontrolle, Fremdbestimmung und Herrschaft über unser Leben annimmt, dazu ein sich an der Diskussion zu beteiligen. In der Entwicklung einer anarchistischen Kritik an der Technologie wollen wir nicht in abgehobenes Expertentum verfallen, sondern ein Verständnis für die uns umgebenden sozialen und lokalen Realitäten ermöglichen, um auf der Basis von selbstorganisierten Kämpfen in diese einzugreifen und sie verändern zu können.

Dieses Jahr beginnt die Stadt München ihr Experiment für eine „Smart City“ in die Praxis umzusetzen. In einigen Stadtteilen wird flächendeckend mit intelligenten Straßenlaternen, SmartMetern und ShareEconomy herumexperimentiert - alles mit dem Anspruch eine grüne und umso demokratischere Stadt zu schaffen. Die Installierung dieser neuen Technologien eröffnet nicht nur totalitäre Möglichkeiten der Überwachung und sozialen Kontrolle, sondern verändert auch das Verhältnis der Menschen zu ihrer Umgebung und der Art und Weise sich in dieser zu bewegen. Wenn sich die Macht wie ein Virus in den Strukturen unserer Umgebung verbreitet, werden wir selbst als auch unser Alltag zum Objekt in einem Experiment unser Leben fremd zu bestimmen und im Sinne die Wirtschaft neu zu strukturieren.

Nach einer kurzen Einführung, wie das „Smarter Together“-Projekt der Stadt München aussehen soll, wollen wir diskutieren, welche Rolle dieses im Prozess der urbanen und sozialen Umstrukturierung einnimmt und welche Möglichkeiten uns offen stehen, sich diesem selbstbestimmt zu widersetzen.

21. April 2018, 20.00 Uhr

Veranstaltungsreihe gegen den allgemeinen technologischen Wahn

 

Bei der Verfeinerung und Restrukturierung der Herrschaftsverhältnisse spielen Technologien eine immer wichtigere Rolle. Firmen wie Google werden immer mächtiger, Kontrolle, Abrichtung und Machtausübung wird unsichtbarer, präziser und immer vereinnahmender.

Gegen das Vorhaben Googles, in Kreuzberg/Berlin einen Start-Up-Campus zu errichten, gibt es breiten Widerspruch. Bei diesem spezifischen Projekt tauchen viele Fragen auf, die wir gerne nach einem Input diskutieren würden.

Warum Google? Wie kann der technologische Angriff und die Idee einer herrschaftsfreien Welt an einem konkreten
Projekt vermittelt werden?
Was sind die Ziele? Für manche geht es nur um Gentrifizierung oder darum, den Ist-Zustand zu erhalten,
was sind "unsere" Ziele?
Wie auf Affinitätsbasis agieren ohne sich zu isolieren?
Wie mit reformistischen Protesten und Gruppen umgehen, die anscheinend ein gleiches temporäres Ziel haben?
Wie den technologischen Angriff bekämpfen, der überall ist, aber auch schwer greifbar ist?

23. April 2018, 19.30 Uhr

Vortrag & Diskussion

Ein langjähriger Gewerkschaftsaktivist aus einer deutschen Industrieregion wird einen Vortrag halten. Gemeinsam wollen wir über folgende Fragen diskutieren:
Was ist revolutionäre Gewerkschaftsarbeit heute? Wie kann sie in den DGB-Gewerkschaften umgesetzt werden? Wie sollen bzw. können revolutionäre Linke dort agieren? Wie können wir die Verbindung zwischen
Gewerkschaften und der außerparlamentarischen Linken schaffen? Wie können weitere gesellschaftliche Themen in die Gewerkschaften eingebracht werden? Wie können wir mit den Machtverhältnissen im Gewerkschaftsapparat umgehen, sie aushalten oder sogar nutzen? Welche revolutionären Methoden und Taktiken brauchen wir heute, um uns als Arbeiter*innen zu organisieren? Wie kann Gewerkschaftsaktivismus dort aussehen, wo es keine Werkstore gibt?

VeranstalterInnen:
Initiative Revolutionärer 1. Mai & aktive GewerkschafterInnen und KulturLaden Westend

29. April 2018, 15.00 Uhr

Improvisations- / Sprechtheater (von 3 bis 10 Jahren)

Das Mitspinntheater für Kinder und zwei Ringelsocken – fantastisch, frech und frei erfunden!
Die beiden Schauspieler haben eine ganz besonders spannende Geschichte für ihre beiden Sockenfreunde Zick & Zack geschrieben, aber – o Schreck – sie haben vergessen, das Buch einzupacken. Da stehen sie nun auf der Bühne und müssen sich ganz schnell eine neue Geschichte einfallen lassen, denn Zick & Zack werden ganz ungeheuer stinkig, wenn sie nichts Spannendes zu hören kriegen.
Jetzt sind die Kinder gefragt: Wo soll die Geschichte spielen? Im Feenwald? Auf dem Jahrmarkt? Auf dem Mond? Wer oder was ist die Hauptfigur? Ein Regenwurm? Ein Bahnwärter? Ein Zauberer? Das alles bestimmt das Publikum. Aus dem Moment frei improvisiert entstehen nun die unglaublichsten Geschichten. Die Kinder sind immer Teil des Geschehens und gestalten mit ihrer Fantasie ihre eigene Geschichte auf der Bühne.
Während des etwa 50-minütigen Abenteuers werden die Kinder zu aktiven Mitreisenden und virtuosen Geschichtenerfindern.

Eine Veranstaltung im Rahmen des Gastpielrings vom Verband freier Kinder- & Jugendtheater München e.V. gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München

Reserviert am besten gleich unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einlassvorbehalt

Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechten Parteien oder Organisationen angehören, der rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zu Veranstaltungen zu verwehren oder sie von diesen auszuschließen.

 

Der KulturLaden wird gefördert vom Kulturreferat der Landeshauptstadt München.